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Chrysler Crossfire: Design und Dynamik in höchster Qualität
Langfassung, Modelljahr 2004
Am 26. Juli 2003 erlebt der Chrysler Crossfire seine Markteinführung in Deutschland. Das zweisitzige Sportcoupé, das bereits seit seiner ersten Vorstellung als Concept Car auf der Detroit Auto Show im Jahr 2001 für viel Aufmerksamkeit gesorgt hatte, wird Auto-Enthusiasten mit seiner eigenständigen Designsprache und seinem starken Auftritt weltweit begeistern.
Der neue Chrysler Crossfire verbindet ausdrucksstarkes amerikanisches Design und Persönlichkeit mit Technik, Leistung und Proportionen, die in idealer Weise auch auf den europäischen Markt zugeschnitten sind.
Während schon das markante Aussehen des Chrysler Crossfire die Herzen von Sportwagenfans rund um die Welt höher schlagen läßt, ist er doch weitaus mehr als nur ein hübsches Gesicht in der Menge. Denn zu den Zielvorgaben bei der Konstruktion galt es, eine reinrassige Fahr-Maschine zu entwickeln, als ultimativer Ausdruck der Chrysler-Markenphilosophie und als Reflektion der Kernwerte der Marke: ausdrucksstark, selbstbewußt, romatisch und vollendet im Detail. Mit seiner langen Motorhaube und dem sich zum „Boat Tail“ verjüngenden Schrägheck wird das Profil des Chrysler Crossfire rund um den Globus für einen hohen Wiedererkennungswert sorgen.
„Der Chrysler Crossfire bietet Technologie, Handling und Fahrleistung, in einem aufsehenerregenden und vollendeten Gesamtpaket. Ich bin sicher, dass der Chrysler Crossfire zur Ikone für die Marke Chrysler werden wird,“ stellt Bernd Hullerum fest, der als Mitglied der Geschäftsleitung der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) mit Sitz in Berlin für die Marken Chrysler und Jeep® verantwortlich ist. „Die Front dieses Sportcoupés wird sich als neues Chrysler-Gesicht tief in das Bewusstsein der Menschen einprägen. Und die Art und Weise, wie sich der Chrysler Crossfire fährt, wird der Maßstab für alle zukünftigen Chrysler-Produkte werden.“
Die Chrysler Group plant eine Jahresproduktion von 20.000 Chrysler Crossfire – davon sind etwa 15 Prozent für die internationalen Märkte außerhalb der USA vorgesehen.
Der Chrysler Crossfire ist vom Team Advanced Vehicle Engineering der Chrysler Group in Auburn Hills, Michigan, USA entwickelt worden. Er wird in Deutschland in Zusammenarbeit mit der Wilhelm Karmann GmbH gebaut, einem der führenden Vollsortiment-Zulieferer der Autoindustrie. DESIGN & AERODYNAMIKVom Concept Car zum Serienfahrzeug in nur zwei Jahren
Der Chrysler Crossfire, der ab dem vierten Quartal 2003 auf den internationalen Märkten angeboten wird, entspricht optisch weitgehend dem Concept Car gleichen Namens, das erstmalig auf der North American International Auto Show (Detroit) im Januar 2001 und später auf dem Genfer Automobilsalon im März 2002 präsentiert wurde.
Publikums- und Pressereaktionen auf das Concept Car waren so positiv, dass nur wenige Wochen nach dem Debüt in Detroit ein Team von DaimlerChrysler Ingenieuren die Machbarkeit einer Serienversion untersuchten. Dabei berücksichtigten sie auch bereits bestehende Komponenten und Systeme auf ihre Verwendbarkeit für eine Serienversion des Chrysler Crossfire. Sie identifizierten jene geeigneten Komponenten, die es zusammen mit völlig neuen Bauteilen ermöglichen würden, den Chrysler Crossfire in nur zwei Jahren fertig stellen zu können.
Vorrangiges Kriterium beim Auswahlprozess des Advanced Product Creation Teams (APC), einem Teil des Chrysler Group Advanced Vehicle Engineering Teams (AVE), war, dass der Chrysler Crossfire dem Concept Car so ähnlich wie möglich werden sollte. Mehr noch, der Chrysler Crossfire sollte die Erwartungen, die das aufregende Aussehen des Concept Cars geweckt hatte, nicht nur erfüllen, sondern – wenn möglich – sogar noch übertreffen.
Jetzt, nur zwei Jahre später, ist der Chrysler Crossfire fertig für die Straße. Das Temperament und die Dominanz der ästhetischen Linienführung sind vom Concept Car in gelungener Weise auf die Form des Serienfahrzeugs übertragen, wenn nicht sogar noch deutlicher realisiert worden. Die lange, gerippte Motorhaube, die geduckte Dachlinie und die mitreißende Form der C-Säule, die nahtlos in das sich verjüngende Boots-Heck und die kräftig ausgestellten Kotflügel übergeht, sprechen immer noch die gleiche Formensprache. Genauso wie die markante Kreuzung, in der die seitliche Charakterline des Chrysler Crossfire von einer konkaven in eine konvexe Anordnung wechselt – und dem Crossfire damit seinen Namen gab: KREUZung – CROSSfire. Diese markante Linie beginnt als konkave Sicke hinter dem vorderen Kotflügel, wechselt im Türbereich in ihre konvexe Form und vertieft sich in Richtung Heck dramatisch zu ihrem grandiosen Finale als mächtiger hinterer Kotflügel.
Weitere feinsinnige Details – wie etwa die einem Rückgrat ähnliche erhabene Linie vom vorderem Stoßfänger über den Kühler, die Motorhaube, die gesamte Dachlinie, die Heckklappe bis hinunter in den hinteren Stoßfänger – sind sind primäre Kennzeichen des Exterieurs. Die großen Räder und breiten Reifen vom Concept Car dominieren nach wie vor das Profil, während der tiefe Rumpf und der flache Coupé-Aufbau mit seinen schmalen Fensterflächen eine ausgeprägte Präsenz auf der Straße verleihen – selbst wenn der Chrysler Crossfire nur auf dem Parkplatz steht.
Der Kühlergrill stellt das neue Gesicht der Marke Chrysler dar und präsentiert selbstbewusst das verchromte Chrysler-Flügelemblem (Wing Badge). Vertikale Rippen im Grill fluchten zu den Rippen in der Motorhaube. Die Frontscheinwerfer geben dem Gesicht einen Hauch von zusammengezogenen Augenbrauen und suggerieren Sprungbereitschaft. Die Lampen selbst scheinen auf dem matt-silbrigen Finish der Scheinwerfergehäuse zu schweben.
Tief eingeschnittene, simulierte Luftauslassschlitze hinter den vorderen Radausschnitten weisen auf einen starken Motor hin und geben dem Chrysler Crossfire die Anmutung eines Rennwagens. Die auf den Auslässen applizierten horizontalen Kühlrippen in Mattsilber-Optik werden mit Sicherheit zu einem Markenzeichen des Chrysler Crossfire.
Die Türen verfügen über rahmenlose Fenster, um das ‚Open air’-Gefühl zu betonen, sobald der Chrysler Crossfire mit herunter gelassenen Scheiben fährt. Die hinteren Seitenfenster und die Heckscheibe sind mit den Scheibenrahmen verklebt.
Die äußeren Zierelemente am Chrysler Crossfire sind bewusst beschränkt auf das Flügelemblem vorn und hinten, den gedrungenen, verchromten CROSSFIRE-Schriftzug an der Heckklappe sowie die matt silbrige Farbgebung für die Umrandung der Frontscheibe, die Rippen an den seitlichen Luftauslässen, die horizontalen Kühlergrillstreben und die Türgriffe.
Ausführliche Tests im Windkanal garantieren die aerodynamische Balance des Chrysler Crossfire bei allen Geschwindigkeiten. Besondere Aufmerksamkeit wurde auf die Formgebung von Front und Heck verwandt, wie auch auf die Gestaltung der Trimmbleche im hinteren Bereich des Unterbodens, aber auch auf den Diffusor zu beiden Seiten der zwei zentralen Auspuff-Endrohre und nicht zuletzt den ausfahrbaren Spoiler, der im Ruhezustand in der Heckpartie unterhalb des Rückfensters versenkt ist. Ein Elektromotor aktiviert den Heckspoiler automatisch in weniger als fünf Sekunden beim Überschreiten von 100Kilometer pro Stunde. Bei 129 Kilometer pro Stunde erreicht der Spoiler einen Anpressdruck auf die Hinterachse von 356 Newton und kann bei niedrigeren Geschwindigkeiten auch mit einem Schalter im Armaturenbrett manuell ausgefahren werden. Die Spoilerform mit ihren hochgezogenen Aussenkanten an den Seiten und der Unterkante verstärken seine Abtriebs-Wirkung, die zusammen mit dem vom Diffusor um die zentralen Auspuffendrohre erzeugten Unterdruck ein integriertes Aerodynamik-Konzept bildet.
Die Außenspiegel-Gehäuse sind auf möglichst wenig Windgeräusche und Luftwiderstand optimiert – und darauf, die Seitenscheiben so wenig wie möglich durch Verwirbelungen zu verschmutzen. Zwei elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel sind im Serienumfang enthalten und lassen sich manuell anklappen. KONSTRUKTION & PRODUKTIONVerwindungssteifigkeit für gutes Handling und Sicherheit
Die Grundlage für die Konstruktion eines Fahrzeugs mit spontanem Sportcoupé-Handling und geschmeidigem Fahrverhalten ist eine verwindungssteife Karosseriestruktur. Die Ganzstahlkarosserie des Chrysler Crossfire verfügt über eine außerordentliche Torsionssteifigkeit von 20.140 Nm/Grad. Sie wurde speziell verstärkt, um den Belastungen und Kräften zu widerstehen, die durch die Verwendung der aussergewöhnlich großen Räder und Reifen entstehen. Das Coupé-Dach, die geschwungene C-Säule und die stabile Schottwand, die die Fahrgastzelle vom Gepäckabteil trennt, spielen zusätzlich eine wichtige Rolle in der umfassenden Verwindungssteifigkeit der Karosserie und ihrer Widerstandskraft gegen einen Seiten-Crash.
Gegen die Folgen eines Frontalaufpralls schützen eine Serie von zusammenhängenden Maßnahmen, die schon beim Stahlträger hinter der Frontverkleidung beginnen. Große Energiemengen werden von hier in die Längsträger des Chassis weitergeleitet und dort absorbiert. Restenergien werden in die Bodengruppe, in Türen und Dach abgeleitet. Die extrem steife Fahrgastzelle ist so ausgelegt, dass sie Belastungen ohne große Deformationen standhält und dass die Türen auch nach einem heftigen Aufprall funktionsfähig bleiben.
Der trapezförmige 60 Liter große Stahltank ist oberhalb der Hinterradaufhängung und hinter der Schottwand platziert, um maximalen Schutz gegen etwaige Unfallfolgen zu gewährleisten. Die Heckaufprall-Energie wird über den Stoßfänger ins Chassis und seine Längsträger weitergeleitet und dann von der Bodengruppe aufgenommen.
Eine hochfeste Stahlstrebe in jeder Tür bietet Schutz bei einem Seitenaufprall. A- und B-Säule absorbieren die Aufprallenergien zusammen mit weiteren Verstärkungen in den oberen Ecken der Türen und im unteren Bereich der Gürtellinie. Eine massive Querstrebe zwischen den B-Säulen gewährleistet die Querstabilität der Fahrgastzelle im Verbund mit drei zusätzlichen Querstreben unterhalb der Frontscheibe, dem Armaturenträger und den Sitzen.
Die Front- und Heckstoßfänger schützen Lampen und andere sicherheitsrelevante Einrichtungen bis zu einer Aufprallgeschwindigkeit von 6,4 Kilometer pro Stunde. Energie absorbierende, ausgeschäumte Stahl-Strukturstreben verbergen sich dazu hinter einer Polypropylen-Pressform in Wagenfarbe. Die Streben sind mit der Karosserie verschraubt, damit sie nach einem Unfall leicht ausgetauscht werden können.
Der hohe Anteil europäischer Komponenten (39 Prozent der Komponenten des neuen Chrysler Crossfire sind Adaptionen bestehender DaimlerChrysler-Technologie), die Verfügbarkeit von Systemen auf der Crossfire-Wunschliste des Chrysler Group Advanced Vehicle Engineering Teams sowie die Erkenntnis, dass kein DaimlerChrysler-Werk die passende Kapazität zur Produktion des neuen Sportcoupés besitzt, führten zu dem Entschluss, den Chrysler Crossfire in Europa zu bauen.
Drei potentielle Partner wurden aufgefordert, ihre Angebote über Teileherstellung und Produktion des Chrysler Crossfire als Rechts- und Linkslenker abzugeben. Gestützt durch die Tatsache, dass der deutsche Karosseriebauer Wilhelm Karmann GmbH bereits einige der für den neuen Chrysler Crossfire ausgewählten Teile herstellte, fiel die Entscheidung schliesslich für das Osnabrücker Unternehmen. Dort formierte sich schnell ein Team aus 100 Ingenieuren, um in Zusammenarbeit mit dem Crossfire-Team des Technical Centers der Chrysler Group in Auburn Hills die Konstruktions- und Produktionsvorbereitungen fertigzustellen.
Mit Hilfe hoch bewährter Computersimulationen stellten die Chrysler Group und Karmann sicher, dass die endgültige Karosseriestruktur alle existierenden und unmittelbar bevorstehenden Sicherheitsanforderungen erfüllt.
Der Chrysler Crossfire wird in fünf verschiedenen Farbvarianten erhältlich sein: Alabaster (Weiss), Schwarz, Blaze Red Crystal, Graphit Metallic und Saphir Silber Metallic, alle mit einer zusätzlichen Klarlackbeschichtung.
KRAFT & LEISTUNGBulliges Drehmoment und überlegene Traktion für ein atemberaubendes Fahrvergnügen
Für den Motor des Chrysler Crossfire entwickelte die Chrysler Group ein Ansaug- und Auspuffsystem, das dem Sportcoupé seinen eigenen unverwechselbaren Sound verleiht und das den zur Verfügung stehenden Platz im Motorraum optimal nutzt. Der 3,2 Liter große V6-Motor wird im V-Motorenwerk von DaimlerChrysler in Untertürkheim gebaut.
Der Aluminium-V-Motor mit obenliegenden Nockenwellen (SOHC) und 18 Ventilen wiegt nur 140 Kilogramm, leistet 160 kW (218 PS) und stemmt ein maximales Drehmoment von 310 Nm auf die Kurbelwelle. Leicht, lebendig, drehfreudig und sehr zuverlässig sorgt das Aggregat mit 90 Grad Zylinderwinkel für sprühendes Temperament des 1.452 Kilo leichten Chrysler Crossfire.
Für mühelose Leistungsentfaltung stellt der V6 über ein breites Drehzahlband sehr hohes Drehmoment zur Verfügung. Während er sein maximales Drehmoment schon bei 3.000 U/min erreicht, liegen bereits zwischen 2.600 und 5.300 U/min über 90 Prozent dieses Maximalwertes an. Zwischen 3.000 und 4.500 U/min sorgen sogar 98 Prozent des Drehmoment-Maximalwertes für ungestümen Vorwärtsdrang.
Die Kombination aus Motorkraft, gut ausbalancierter Gewichtsverteilung, vollendetem Fahrwerksdesign und sehr breiten Reifen ermöglichen dem Chrysler Crossfire eine Aufsehen erregende Performance auf gerader Strecke ebenso wie im Kurvengeschlängel. Für die Beschleunigung von Null auf hundert Kilometer pro Stunde benötigt er gerade mal 6,9 Sekunden. Der Vortrieb des Chrysler Crossfire endet erst bei 250 Kilometer pro Stunde.
Räder- und Reifendimensonen des Chrysler Crossfire sind wie bei einem Rennwagen unterschiedlich: für optimales Lenkverhalten schmaler auf der Vorderachse, für souveräne Traktion breiter an der Hinterachse. Die Dimensionen 225 x 18 Zoll vorn und 255 x 19 Zoll hinten geben dem Chrysler Crossfire vier enorme ‚Fußabdrücke‘, um immensen Grip aufzubauen und sehr hohe Kurvenfliehkräfte zu meistern. Mehr als 1,0 g Querbeschleunigung sind auf trockener Straße möglich.
Zur Serienausstattung gehören sowohl eine Traktionskontrolle als auch das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP®). Die Traktionskontrolle greift bei allen Geschwindigkeiten ein. Sie bemerkt, wenn ein oder beide Hinterräder durchdrehen, und interventiert sofort – entweder mit individuellem Abbremsen des betreffenden Rades oder aber mit einer Reduzierung der Motorkraft – bis wieder Grip aufgebaut werden kann. Das ESP® vergleicht mittels Lenk- und Bremssensoren den vom Fahrer beabsichtigten Kurs mit dem tatsächlichen Fahrtverlauf. Dazu berechnet ESP® die Querbeschleunigung und den Gierwinkel aus den Werten von vier separaten Radgeschwindigkeitssensoren und bremst einzelne Räder ab oder reduziert die Motorleistung, um wieder auf die beabsichtigte Route zurück zu kommen.
Der Einsatz der Dreiventiltechnik (zwei Einlaßventile mit 36 Millimeter Durchmesser und ein Auslaßventil mit 41 Millimeter Durchmesser) erlaubt den Einbau von einer einzigen Nockenwelle je Zylinderbank. Das spart nicht nur Gewicht und reduziert die inneren Reibungsverluste und Vibrationen, sondern schafft auch Platz für zwei Zündkerzen je Zylinder und hält die Dimensionen der Zylinderköpfe sehr kompakt. Zum Ausgleich der Vibrationen, die bei allen V6 Motoren mit 90° Zylinderwinkel typisch und üblich sind, rotiert oberhalb der Kurbelwelle eine Ausgleichswelle gegenläufig mit Motordrehzahl.
Die umfangreiche Verwendung von Leichtbaumaterialien macht den Motor des Chrysler Crossfire etwa 30 Kilogramm leichter als vergleichbare Wettbewerbsprodukte. Fünf Konstruktionsmerkmale haben dafür eine entscheidende Rolle gespielt: Der Motorblock aus Druckguß-Aluminium-/Magnesiumlegierung, Silitec-Zylinderlaufbuchsen aus Aluminium-Silizium-Legierung, Ansaugfächer und Zylinderkopfabdeckung aus Magnesium, dünnwandige, luftspaltisolierte Auspuffkrümmer und ein leichtgewichtiger Ventiltrieb mit hohlen Nockenwellen.
Der Platz zwischen den Zylinderbänken ermöglicht die Verwendung eines schaltbaren, variablen Ansaugmoduls mit langen Ansaugrohren für hohes Drehmoment schon bei niedrigen Drehzahlen und kurzen Ansaugrohren für Drehzahlen oberhalb 3.700 U/min. Die Motorelektronik schaltet je nach Bedarf für den Fahrer unmerklich zwischen den langen und kurzen Ansaugrohren hin und her.
Eine sequentielle Mehrpunkt-Benzineinspritzung versorgt die Zylinder mit Treibstoff. Sie ist optimiert auf die beste Kombination zwischen Leistungsentfaltung, Sparsamkeit und niedrigen Abgasemissionen. Die Drosselklappensteuerung funktioniert ‚drive-by-wire‘, das heißt ohne feste Verbindung zum Gaspedal. Stattdessen interpretiert die Motor-Steuerelektronik den Beschleunigungswunsch des Fahrers anhand der Gaspedalbewegung und setzt ihn dann in die entsprechende Einstellung der Drosselklappen um. Dies erlaubt dem Motor nicht nur, möglichst verbrauchsgünstig und emissionsarm zu beschleunigen, sondern ist auch die Basis für jeglichen Einsatz von Traktions- und Stabilitätsprogrammen, die ja den schnellen Zugriff auf die Motorsteuerung brauchen, wenn bestimmte Fahrzustände eine Reduzierung der Motorleistung unabhängig von der Gaspedalstellung nötig machen.
Verbrauch und Umweltverträglichkeit des Chrysler Crossfire-Motors werden durch gezielte Maßnahmen verbessert: zwei Zündkerzen pro Zylinder mit phasenversetzter Doppelzündung für eine möglichst wirkungsvolle Verbrennung, hohe Verdichtung für schnellere Verbrennung sowie eine Abgasanlage, die den Katalysator in Sekundenschnelle nach dem Start auf Betriebstemperatur bringt. Die Doppelzündung reduziert den Ausstoß von Kohlenwasserstoffen (unverbranntem Benzin) um 20 Prozent im Vergleich zu Anlagen mit einfacher Zündung. Der Chrysler Crossfire erfüllt die Euro 4 Abgasnorm.
Obwohl das Sechsgang-Schaltgetriebe des Chrysler Crossfire über einen benzinsparend lang übersetzen sechsten Gang verfügt, schafft die Fünfgang-Automatik mit ihrer Wandlerüberbrückung und ausgeklügelter elektronischer Steuerung der Schaltpunkte ein noch wirtschaftlicheres Verbrauchsverhalten. Nach EU-Drittelmix gibt sich der Chrysler Crossfire Automatik mit durchschnittlich 10,1 Litern Superbenzin pro 100 Kilometer zufrieden, der Chrysler Crossfire mit Schaltgetriebe mit 10,4 Litern. Damit erreicht der Chrysler Crossfire mit einer Füllung seines 60 Liter Tanks die komfortable Reichweite von 560 Kilometern. GETRIEBE & HINTERACHSESportlich unterwegs – egal, mit welcher Getriebewahl
Mit seinem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe schafft der Chrysler Crossfire mühelos den Spagat zwischen sportlicher Fahrweise und angenehmem zügigem Reisen auf der Autobahn. Sein sechster Gang ist für entspanntes, Benzin sparendes Hochgeschwindigkeits-Cruising als Overdrive ausgelegt. Die Gangwechsel gehen auf kurzen, präzisen Schaltwegen mit geringer Kraftanstrengung von der Hand. Alle Gänge, inklusive Rückwärtsgang, sind synchronisiert. Mehrfachkonus-Synchronringe für die Gänge eins bis vier und besonderes Augenmerk auf Leichtgängigkeit bei der Konstruktion der Zahnradsätze minimieren die Schaltarbeit.
Chrysler Crossfire-Kunden können für mehr Komfort – aber nicht weniger Sportlichkeit – außerdem ein Fünfgang-Automatikgetriebe mit adaptiver Schaltsteuerung wählen. Die Automatik bietet neben den beiden Schaltmodi Vollautomatik und manuelle AutoStick™ Gangwahl einen Drehmomentwandler mit Wandlerüberbrückung sowie die Wahlmöglichkeit zwischen Standard- und Winter-Schaltprogramm. Grundsätzlich ist die Automatik auf sportliche Fahrweise ausgelegt. Die adaptive Steuerung verändert die Schaltpunkte jedoch zusätzlich je nach individuellem Fahrstil. Ist der Fahrer eher gelassen unterwegs, schaltet die Automatik früher hoch und später herunter. Bemerkt die Elektronik eine eiligere Fahrweise, agiert die Automatik wieder spontaner und schaltet entsprechend später hoch und früher herunter. Wer Spaß am besonders aktiven und sportlichen Fahren hat, für den macht der manuelle AutoStick™ - Modus die Automatik zum sequentiellen Schaltgetriebe. Ein Tipp am Wählhebel nach links (-) oder rechts (+) fordert das Getriebe zum Hoch- oder Herunterschalten auf. Die Automatik kommt dieser Aufforderung dann sofort nach, solange die Motordrehzahl im angewählten Gang nicht in schädliche Regionen geraten würde.
Der Drehmomentwandler mit Wandlerüberbrückung arbeitet mit einer maximalen Drehmoment-Übersetzung von nur 1,8 : 1, um knackiges, dynamisches Anfahren zu gewährleisten. Die Wandlerüberbrückung steht für die Gänge drei, vier und fünf zur Verfügung. Um die Übertragung von Vibrationen aus dem Antriebsstrang zu vermeiden, arbeitet sie jedoch nie mit hundert Prozent Sperrwirkung (oder Drehmoment-Übersetzung 1 : 1).
Mit einem Kippschalter neben dem Wählhebel kann der Fahrer zwischen Standard- und Wintermodus wechseln. Im Wintermodus fährt die Automatik im zweiten Gang an und der höhere der beiden zur Verfügung stehenden Rückwärtsgänge kommt zum Einsatz, um die Möglichkeit durchdrehender Räder auf glattem Untergrund zu reduzieren. In diesem Modus schaltet die Automatik auch früher in die nächsthöhere Gangstufe, um einem Traktionsverlust vorzubeugen.
Sollte eine Störung in der Steuer-Elektronik auftreten, legt die Automatik in Wählhebelstellung „D“ den zweiten Gang ein, damit der Fahrer mit reduzierter Geschwindigkeit zumindest noch nach Hause oder in eine Werkstatt rollen kann. Zur Reduzierung der Wartungskosten ist das Getriebeöl so entwickelt, dass es unter normalen Nutzungsbedingungen nie gewechselt werden muß.
Die Kraftübertragung zur Hinterachse übernimmt eine zweiteilige Kardanwelle mit vier Universalgelenken (constant-velocity universal joints = CVJs), um Vibrationen möglichst gering zu halten. Das Hinterachs-Antriebsdifferential ist mit 3,27 : 1 übersetzt. FAHRWERK & LENKUNGGeschmeidiger Komfort und präzise Lenkung für perfekte Ausgewogenheit
Die äusserst verwindungssteife Karosserie und die gleichmäßige Gewichtsverteilung des Chrysler Crossfire sind die ideale Basis für die Abstimmung von Federung und Lenkung auf hervorragende Kurventraktion sowie ausgewogenes, fahrerorientiertes Handling mit exzellentem Feedback für den Crossfire-Piloten.
Die Vorderrad-Einzelaufhängung des Chrysler Crossfire basiert auf Doppel-Querlenkern, Schraubenfedern mit Gasdruckstoßdämpfern und einem 25 Millimeter starken Querstabilisator. Die Fahrwerks-Geometrie minimiert ungewollte Nick- und Eintauchbewegungen sowie Änderungen von Vorspur und Radsturz selbst bei extremen Beschleunigungs- oder Bremsmanövern – ein präziser Geradeauslauf selbst auf sehr unebenen Strecken ist die willkommene Folge. Der Federweg ist mit 155 Millimeter für ein Sportcoupé ungewöhnlich lang und trägt zum hervorragenden Komfortverhalten bei.
Ein Fahrschemel aus Stahl nimmt die Hinterradaufhängung und das Hinterachsdifferential auf und entkoppelt überdies die Karosserie von ungewollten Fahrbahneinflüssen. Die Fünflenker-Hinterachse besitzt Schraubenfedern mit Gasdruckstoßdämpfern sowie einen 19 Millimeter starken Querstabilisator. Abgestimmt auf die Vorderachse sorgt auch die Geometrie der Hinterradaufhängung für eine Minimierung von Nick- und Eintauchbewegungen. Der Federweg ist mit 160 Millimeter sehr großzügig bemessen.
Zur Serienausstattung gehört natürlich auch eine Servolenkung. Das Übersetzungsverhältnis dieser Kugelumlauflenkung beträgt 16,7:1 mit 3,1 Lenkradumdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Ein hydraulischer Dämpfer unterdrückt unerwünschte Gierbewegungen (um die Fahrzeug-Hochachse) und sorgt damit beim Crossfire-Fahrer für ein sicheres Geradeauslaufgefühl auf der Autobahn. BREMSEN & BREMSASSISTENTElektronische Magie für die schnellste Verzögerung
Die Bremsanlage des Chrysler Crossfire wird den Fahrleistungen und dem hohen Anspruch des neuen Sportcoupés mehr als gerecht – sowohl bei ihrer Dimensionierung als auch was den technologischen Standard anbetrifft. Vier große, vorn innenbelüftete Scheibenbremsen erhalten Unterstützung von der aktuellsten Version des Antiblockiersystems ABS und des Brake Assist Systems (BAS).
An den innenbelüfteten vorderen Bremsscheiben im Format 300 x 28 Millimeter packen schwimmend gelagerte Einkolben-Bremssättel zu, an den hinteren Scheiben (278 x 9 Millimeter) sind Zweikolben-Festsättel montiert. Abriebsensoren lassen eine Warnleuchte im Armaturenbrett aufleuchten, wenn die Bremsbeläge ihre untere Verschleißgrenze erreicht haben.
Nach aktuellstem Stand der Technik steuert das Antiblockiersystem des Chrysler Crossfire jedes Rad mit einem eigenen Kanal an (Vierrad/Vierkanal ABS). Bis zu 30 Mal pro Sekunde „stottert“ der Bremsdruck an jedem einzelnen Rad, wenn Bremskraft und traktionsarmer Untergrund es erfordern. Das verhindert ein Blockieren der Räder und erhält dem Fahrer die Möglichkeit, sein Fahrzeug stets noch lenken zu können.
Mit ihrem Brake Assist System (BAS) agiert die Bremsanlage des Chrysler Crossfire noch konsequenter als der Fahrer selbst. Erfahrungsgemäß liegt es in der menschlichen Natur, selbst in Notsituationen nicht mit voller Kraft auf das Bremspedal zu treten. Brake Assist erkennt mittels verschiedener Sensoren, ob es sich bei dem eingeleiteten Bremsvorgang um eine Notbremsung handelt und aktiviert wenn nötig von selbst die volle Bremskraft – auch dann, wenn der Fahrer womöglich nicht voll zutritt. Dies führt zu einer entscheidenden Verkürzung des Bremsweges, die nicht selten Leben retten kann. RÄDER & REIFENBeste Zutaten für perfekten Auftritt und Performance
Sieben Speichen und eine Lackierung in Satinsilber zieren die serienmäßigen Leichtmetallräder des Chrysler Crossfire. Haben sie schon vorne die stattliche Dimension 18 x 7,5 Zoll, sind sie hinten mit 19 x 9 Zoll noch üppiger bemessen. Entsprechend dem eleganten Gesamtbild des Chrysler Crossfire deckt eine Kappe mit Chrysler-Logo die fünf Radmuttern ab. Mögliche Ausgleichsgewichte an den einzelnen Rädern können von aussen unsichtbar hinter den Speichen der Rädern angebracht werden.
Extreme Niederquerschnittsreifen Michelin Pilot Sport radial performance gehören zur Serienausstattung des Chrysler Crossfire. Auch sie sind – entsprechend der Räder – in der Größe gestaffelt. Wie bei einem Rennwagen kommen vorne schmalere (225er) Reifen für optimales Lenkverhalten zum Einsatz, während hinten breite 255er Walzen eine optimale Kraftübertragung auf die Straße garantieren.
Der Chrysler Crossfire verzichtet ganz auf ein Reserverad, weil Statistiken belegen, dass ein ‚Plattfuß‘ nur durchschnittlich alle 150.000 Kilometer auftritt. Für diesen seltenen Fall einer Reifenpanne ist der Chrysler Crossfire mit einem TIREFIT Servicesystem ausgestattet. Es besteht aus einer Flasche Sprühversiegler und einem kleinen Kompressor, um den platten und wieder von innen versiegelten Reifen erneut aufzupumpen.
Die Michelin-Reifen mit Speed-Index Y sind für Fahrten mit bis zu 300 Kilometer pro Stunde optimiert. Für Kunden, die ihren Chrysler Crossfire bei winterlichen Verhältnissen bewegen möchten, eignet sich der Good Year Eagle Ultra Grip Winterreifen mit Speed Index V für Geschwindigkeiten bis zu 240 Kilometer pro Stunde. Alle vier Winterräder haben die Dimension 225/40 x 18 um gegebenenfalls auch Schneeketten aufziehen zu können.
INNENAUSSTATTUNG & KULTIVIERTHEITElegante Qualität, vollendetes Finish und einmaliges Styling
Das Interieur des Chrysler Crossfire ist eine angenehme Mischung aus der schlichten Funktionalität eines Sporcoupés und der traditionellen Eleganz und Kultiviertheit eines Chrysler. Viele Designelemente der Karosserie spiegeln sich im Innenraum wieder. Unzweifelhaft heben das Design und die hochwertige Ausführung im Chrysler Crossfire die Qualität von Chrysler-Interieurs auf eine neue Ebene – vor allem hinsichtlich der qualitativ hochwertigen Anmutung sowie der Präzision der Bedienelemente.
Der zentrale Grat, der die Karosserie überspannt, findet seine Fortsetzung im Innenraum, wo er von der Motorhaube scheinbar durch die Frontscheibe hindurch über das Armaturenbrett bis hinunter in die Mittelkonsole und sogar über den Schaltknauf läuft. Auf beiden Seiten dieses ‚Rückgrats‘ folgt der Chrysler Crossfire konsequent dem Thema eines Doppel-Cockpits. So ähnelt die geschwungene Abdeckung des Beifahrerairbags der Form der Instrumententafel hinter dem Lenkrad und die voluminöse, im Satinsilber-Finsh gehaltene Mittelkonsole teilt zusammen mit dem Kardantunnel den Passagierraum deutlich in zwei Einzel-Abteile. Der schimmernde Satin-Look ziert zudem die Lenkradspeichen, den oberen Bereich der Türverkleidungen, die Türöffner, die Verkleidung der Lautsprecher und das Umfeld der Anzeigeinstrumente.
Abgestimmt auf die Außenfarbe stehen für den Chrysler Crossfire drei korrespondierende Farbkompositionen für das Interieur zur Wahl. Im Fahrzeuginneren dominiert entweder ein dunkler Schieferton, oder eine Mischung aus einem dunklen und hellen Schiefergrau. Option drei bietet ein Zedernrot als Hauptfarbe, die mit Schiefergrau komplementiert wird.
Das Doppel-Cockpit Thema ist konsequent in massgeschneiderten Komfort von zwei Passagieren umgesetzt. Großzügige Kopffreiheit und üppiger Schulter- und Beinraum garantieren auch groß gewachsenen Passagieren ein entspanntes Reisevergnügen. Der Fahrersitz lässt sich achtfach elektrisch verstellen: in Längsrichtung um 194 Millimeter, in der Höhe um 43 Millimeter, darüberhinaus in der Neigung der Rückenlehne und der Sitzfläche. Der Beifahrersitz bietet vier elektrische Einstellmöglichkeiten. Beide Sitze sind beheizbar und mit Leder bezogen. In den Kopfstützen ist das charakteristische Chrysler-Flügelemblem eingeprägt.
Das Lederlenkrad mit 380 Millimeter Durchmesser ist um 46 Millimeter längsverstellbar und ermöglicht zusammen mit der Sitzhöhenverstellung eine optimale Fahrerposition. Im Blickfeld des Fahrers sitzt der Instrumententräger mit drei Rundinstrumenten. Die analogen Skalen geben Auskunft über Geschwindigkeit, Drehzahl, Tankinhalt und Kühlwassertemperatur.
Die satinsilbern lackierte Mittelkonsole ist ein markanter Blickfang im Innenraum. Hier sitzen zwei Lüftungsklappen, die Heizungs- und Belüftungsschalter, das Audio System Infinity™ Modulus sowie sechs kleinere Schalter, Warnblinker, die Hebel für die elektrisch verstellbaren Außenspiegel, die Schaltwippen für die elektrischen Fensterheber und ein Cupholder.
Das Audiosystem Infinity™ Modulus des Chrysler Crossfire ist Teil des Serienumfangs – und dürfte auch verwöhnte Musikliebhaber begeistern. Sein Sechskanal-Verstärker mit 240 Watt Leistung füllt den Innenraum über vier Türlautsprecher, zwei Boxen in der hinteren Schottwand und Subwoofer mit voluminösem und transparentem Sound aus dem RDS-Radio mit CD-Laufwerk.
Ausser dem abschließbaren Handschuhfach mit einem Fassungsvermögen von 4,8 Litern bietet der Chrysler Crossfire zahlreiche weitere Ablagen im Innenraum. Die Netztaschen in den Türverkleidungen nutzen die gesamte Tür-Innenlänge, zwei weitere, jeweils 350 x 180 Millimeter große Netztaschen befinden sich an der Bordwand hinter den Sitzen. Unter einer Klappe verbirgt sich über dem Kardantunnel ein weiteres Ablagefach mit einem Volumen von 4,6 Litern. Hinzu kommt noch eine Netzablage auf der Beifahrerseite des Getriebetunnels. Zu guter Letzt gibt es noch eine abnehmbare Tasche (400 x 220 Millimeter) zwischen den beiden Netzablagen hinter den Sitzen.
Die aussergewöhnliche Karosseriesteifigkeit des Chrysler Crossfire vermittelt auch im Inneren ein Gefühl von Solidität und vermittelt den Passagieren ein Innenambiente von besonders erlesener Qualität. Der 3,2 Liter V6 erreicht die Laufkultur und das niedrige Vibrationsniveau eines guten Reihensechszylinders – der theoretisch ausgewogensten Antriebsquelle.
Eine Reihe technischer Maßnahmen am V6 sowie seine Einbauweise halten die Motorgeräusche auf angenehm niedrigem Niveau. Die rotierenden und oszillierenden Massen im Motor wurden auf ein Minimum reduziert, eine gegenläufig rotierende Ausgleichswelle unterdrückt Vibrationen nachhaltig und die Doppelzündung reduziert die Verbrennungsgeräusche auf ein Mindestmaß. All dies trägt zum beispielhaft seidenweichen Lauf des V6 bei.
Zwei hydraulische Motorlager vorn und ein Gummilager hinten fixieren den Motor im Chrysler Crossfire. Dieses Lagertrio sorgt für Geräuschisolierung gleichermaßen wie für die Entkoppelung der Karosserie von den unvermeidlichen Eigenbewegungen des Antriebsaggregats. Auch die dekorative Motorabdeckung mit Chrysler-Schriftzug ist mit Dämmmaterial zur weiteren Geräuschreduzierung ausgekleidet.
Um die Fahrgastzelle sowohl von mechanischen wie auch von der Straßenoberfläche angeregten Vibrationen zu isolieren, sind die Befestigungsbuchsen für Vorder- und Hinterradaufhängung speziell auf Vibrationsdämpfung ausgelegt. Gleichzeitig bewahren diese Buchsen die optimale Achsgeometrie für präzises Handling und Fahrbahnkontakt.
Während die Vorderachse direkt mit der Karosserie verbunden ist, sind das Hinterachsdifferential und die Fünflenker-Hinterradaufhängung an einen Fahrschemel (Hilfsrahmen) montiert, der wiederum mit vier Gummidämpfern an der Karosserie befestigt ist. Die oberen Aufnahmen der Schraubenfedern, die Gasdruckstoßdämpfer und die Stabilisatoren sind ebenfalls in gummigelagerten Buchsen an der Karosserie angelenkt.
Obwohl auf breiten Reifen unterwegs, unterstützt die Reifenauswahl von Chrysler einen für Sportwagen ungewöhnlich hohen Komfort. Die relativ elastischen Reifenflanken reagieren progressiv auf Fahrbahnunebenheiten, was zusammen mit dem langen Federweg zur perfekten Ausgewogenheit zwischen sportlicher Performance und ausgezeichnetem Langstreckenkomfort des Sportcoupés beiträgt. SICHERHEIT & INSASSENSCHUTZKonstruiert für Sicherheit und Mobilität
Während aktive Sicherheitsmerkmale zur Unfallvermeidung bei einem agilen Sportcoupé wie dem Chrysler Crossfire hohe Priorität haben, ist der Chrysler Crossfire auch mit einem vollständigen System passiver Sicherheitsmerkmale ausgestattet, das mit der kontrollierten Deformation der Karosserie zusammenarbeitet um den Insassenschutz in allen Situationen des alltäglichen Unfallgeschehens zu optimieren.
Zur Unfallvermeidung verfügt der Chrysler Crossfire serienmäßig über das neueste ABS (Antiblockiersystem), BAS (Brake Assist System) und ESP® (Elektronisches Stabilitätsprogramm), um das Fahrzeug auch unter den widrigsten Witterungsbedingungen auf dem Kurs zu halten, den der Fahrer beabsichtigt.
Manchmal lassen sich jedoch Unfälle nicht vermeiden. Das ist der Moment, in dem das Zusatz-Rückhaltesystem (Supplemental Restraint System - SRS) im Chrysler Crossfire die Schwere des Aufpralls kalkuliert um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Dreipunkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern sorgen zusammen mit Front- und (Tür-)Seitenairbags ebenso für die Sicherheit von Fahrer und Beifahrer wie deformierbare Auskleidungen im Dachhimmelbereich überall dort, wo einen Aufprall des Kopfes möglich ist.
Eine Fernsteuerung bedient die Zentralverriegelung für Türen, Heck- und Tankklappe. Für die Zentralverriegelung läßt sich auf Wunsch auch ein Automatik-Modus aktivieren. Dann verschließt sie die Türen automatisch, sobald sich der Chrysler Crossfire mit mindestens 15 Kilometer pro Stunde bewegt. Um eine Bergung nach einem Unfall zu ermöglichen, entriegelt das System automatisch kurz nachdem es eine extreme Verzögerung erkannt hat.
Der Chrysler Crossfire ist mit der Wegfahrsperre Sentry Key® ausgestattet, die mit dem kodierten elektronischen Transponder arbeitet, der in jedem mitgelieferten Schlüssel für den Chrysler Crossfire integriert ist. Sobald der Schlüssel aus dem Zündschloss gezogen wird, deaktiviert die Wegfahrsperre den Zentralrechner und verhindert somit die unbefugte Benutzung, weil der Motor nicht mehr anspringt, solange die Elektronik den Transponder im Schlüssel nicht erkennt.
Ein Diebstahlalarm löst eine Sirene (für 30 Sekunden) aus und lässt die Scheinwerfer für drei Minuten blinken, sobald jemand versucht, sich über Türen, Haube oder Heckklappe Zugang zum Fahrzeug zu erzwingen oder es abzuschleppen. Der Abschleppalarm kann deaktiviert werden, damit das Fahrzeug im abgeschlossenen Zustand abgeschleppt werden kann.
September 2003 |
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