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Der neue Chrysler Voyager: Komfort und Raum in neuer Dimension

 

Modelljahr 2005

 

Vor 20 Jahren erfand die damalige Chrysler Corporation das Fahrzeug-Segment der Minivans — und ist mit mehr als zehn Millionen verkauften Minivans der Marken Chrysler, Dodge und Plymouth bis heute dessen weltweiter Marktführer geblieben.

 

Der siebensitzige Chrysler Voyager ist mit seinem noch markanteren exklusiven amerikanischen Design die attraktivste Art, einen Minivan zu fahren. Ob praktisches Familien-Mobil, Business-Jet auf Rädern oder image bewusste Alternative zum Nobelkombi, ob mit normalem oder mit langem Radstand, ob mit Vorderrad- oder Vierradantrieb — was seine Kunden bereits bisher am Chrysler Voyager so sehr schätzten, bietet seine vierte Generation nunmehr in neuer Dimension:

Überragendes Platzangebot

Luxuriöses Ambiente

Limousinenhafter Komfort

Erstklassige Geräuschdämmung

Präzises Handling

Sicheres Fahrverhalten

Praktische Lösungen für den Auto-Alltag — viele davon einzigartig, nicht nur im Minivan-Segment.

 

Bernd Hullerum, in der Geschäftsleitung der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland verantwortlich für den Verkauf Chrysler und Jeep®: „Unsere langjährigen Kunden-Untersuchungen haben ergeben, dass Chrysler Voyager-Käufer ihr Auto meist nicht primär als bloße Lösung eines aufgetretenen Transportproblems auswählen. Für sie muss auch ein praktisches Auto zur eigenen Lebensphilosophie und gehobenen Erwartungshaltung passen. Ob Klein- oder Großfamilien, Business-Kunden oder selbständige Unternehmer in meist kreativen Berufen — Chrysler Voyager-Fahrer sind immer auch ausgeprägte Charaktere: Moderne Individualisten, gebildet, leistungs- und doch auch freizeitorientiert mit gehobenem Lebensstandard. Nutzwert ist diesen Kunden nicht genug. Sie suchen mehr, setzen eigene Akzente und entscheiden sich für einen Chrysler Voyager.“

 

Motoren und Antriebe

 

Zum ersten Mal erhält ein Chrysler Voyager mit dem neuen 2,8 Liter CRD-Turbodieselmotor und 4-Stufen-Automatikgetriebe eine Diesel-Automatik-Kombination. Mit 110 kW (150 PS) bei 3800 U/min und einem klassenweiten Spitzendrehmoment von 360 Nm bei 2100 U/min bietet diese Antriebseinheit überzeugende Fahrleistungen bei geringerem Treibstoffverbrauch im Vergleich zu Wettbewerbern mit kleineren Motoren. Der 2.8 CRD mit Automatik stellt seine positiven Eigenschaften bereits seit einem Jahr im Jeep® Cherokee unter Beweis.

 

Neben der neuen Diesel-Automatik-Kombination steht beim Chrysler Voyager noch die Wahl eines 2,5-Liter CommonRail Turbodieselmotor. Der Vierzylinder wurde von DaimlerChrysler entwickelt und wird bei der Detroit-Diesel-Tochter VM Motori im italienischen Cento Ferrara bei Bologna gebaut. Der weltweit renommierte Selbstzünder-Spezialist Detroit Diesel gehört zum DaimlerChrysler Konzern.

Mit 104 kW (143 PS) bei 4000 U/min und 320 Nm Drehmoment bei 2.000 U/min gehört er zu den stärksten Dieselmotoren seiner Klasse. Der CRD-Motor gibt seine Leistung an ein neues Fünfgang-Schaltgetriebe ab.

 

Die Topmotorisierung im Chrysler Voyager-Programm ist der 3,3 Liter große V6-Benzinmotor, der ausschließlich mit einer Viergang-Automatik gekoppelt ist. Der V6 wurde komplett überarbeitet und bietet jetzt noch mehr Leistung, Drehmoment und Laufkultur sowie niedrigere Abgas- und Verbrauchswerte. Seine maximale Leistung stieg um 10 Prozent auf stattliche 128 kW (174 PS) bei 5.100 U/min. Im unteren Drehzahlbereich liefert der 3.3 V6 jetzt bis zu 10 Prozent mehr Drehmoment, der Maximalwert stieg auf 278 Nm bei 4.000 U/min.

 

Basismotor für den Chrysler Voyager ist ein 2,4 Liter großer Vierzylindermotor. Der bewährte Sechzehnventiler mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) wurde entscheidend weiterentwickelt und verbessert, er entwickelt eine Leistung von     108 kW (147 PS) bei 5.200 U/min und liefert sein maximales Drehmoment von 218 Nm bei 4.000 U/min. Zwei gegenläufig rotierende Ausgleichswellen machen den Vierzylinder zu einer besonders kultivierten Antriebsquelle. Lieferbar ist der 2,4-Liter-Motor wahlweise mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder Viergang-Automatik. Alle drei Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro III.

 

Sicherheit

 

Die optimierten Sicherheitsfunktionen des neuen Chrysler Voyager schließen eine stabilere Karosseriestruktur, stufenweise auslösende Frontairbags, Airbag-Vorhänge für alle drei Sitzreihen, Knie-Airbag auf der Fahrerseite sowie vier im Vergleich zum Vorgänger-Modell deutlich größere und vorn innenbelüftete Scheibenbremsen mit ABS und elektronischer Bremskraftverteilung ein.

 

Alle Sitzplätze verfügen über verstellbare Kopfstützen sowie Dreipunkt-Sicherheitsgurte, die für Fahrer und Beifahrer haben zusätzlich Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer.

 

Einen entscheidenden Sicherheitsgewinn stellen auch die elektrisch betätigten Schiebetüren des neuen Chrysler Voyager dar — sie sind nur auf den ersten Blick ein rein komfort-orientierter Luxus. Denn nur ein elektrischer Türantrieb ist in der Lage, auf Widerstände in Sekundenbruchteilen zu reagieren. Berührt die Schiebetür während des Öffnens oder Schließens zum Beispiel den Kopf oder den ausgestreckten Arm eines Kindes, kehrt sie ihre Bewegung sofort um und fährt in die Ausgangsposition zurück. Eine von Hand mit viel Schwung in Gang gesetzte konventionelle Schiebetür ist dagegen nur schwer wieder zu bremsen — vorausgesetzt, derjenige, der sie gerade zuzieht, bemerkt überhaupt, dass da etwas im Weg ist.

 

Ausstattung

 

Auf der langen Ausstattungsliste finden sich Highlights wie z. B.:

Die weltweit ersten elektrisch betriebenen Schiebetüren mit Hinderniserkennung beim Öffnen und Schließen.

Die weltweit erste elektrisch betätigte Heckklappe bei einem Serienfahrzeug.

Die weltweit erste Mittelkonsole, die sich variabel je nach Bedarf an zwei verschiedenen Stellen montieren lässt. Sie verfügt über eine Handy-Halterung und einen Stromanschluss.

Erstmals in einem Minivan ein automatisches Drei-Zonen-Klimasteuerungs-system.

Erstmals in einem Minivan ein ins Armaturenbrett integrierter Wechsler für sechs CDs.

Airbag-Vorhänge für alle drei Sitzreihen sowie Knie-Airbags auf der Fahrerseite.

 

Zum Grundpaket des preisgünstigen Einstiegsmodells Family gehören bereits unter anderem:

zweistufig auslösende Front-Airbags und Seiten-Airbags für die Vordersitze,

Airbag-Vorhänge für alle drei Sitzreihen sowie Knie-Airbags auf der Fahrerseite

Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer für die Vordersitze,

vier Scheibenbremsen mit ABS,

Klimaanlage,

Zentralverriegelung mit Fernbedienung,

elektrische Fensterheber vorn,

Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar

elektrische Ausstellfenster hinten,

Radio-Vorbereitung

  

Beim nächst höheren Modell, der SE-Version,  gibt es oben drauf:

Außenspiegel elektrisch anklappbar,

2-Zonen-Klimaautomatik mit Partikelfilter,

Reiserechner,

Fahrersitz 8fach elektrisch verstellbar

herausnehmbare Mittelkonsole,

RDS-Cassettenradio mit CD-Spieler und sechs Lautsprechern,

Dachreling,

Laderaumabdeckung,

lastausgleichende Stossdämpferkontrolle mit Höhenverstellung bei Modellen mit langem Radstand (Chrysler Grand Voyager).

 

Bei der LX-Version kommen unter anderem folgende zusätzlichen Ausstattungsmerkmale hinzu:

16-Zoll-Leichtmetallräder

Nebelscheinwerfer

Scheinwerfer-Reinigungsanlage

Niveauregulierung an der Hinterachse

Walnussholzdekor am Armaturenbrett

Polsterung Teil-Leder

Lederlenkrad mit integrierter Audio-Fernbedienung

 

Auf Wunsch sind für die LX-Versionen sechs Einzelsitze, Ledersitze mit Sitzheizung sowie elektrisch betätigte Schiebetüren zu haben. Der Grand Voyager LX 3.3 verfügt zudem über Drei-Zonen-Klimaanlage mit Geruchs-/Partikelfilter.

 

Zur Standardausstattung des Spitzenmodells Limited, das den Komfort einer Luxuslimousine mit den praktischen Qualitäten eines Minivans verbindet, gehören unter anderem zusätzlich zum LX-Paket

elektrisch betätigte Schiebetüren,

elektrisch betätigte Heckklappe,

sechs Einzelsitze,

Ledersitze mit achtfach elektrisch verstellbarem Fahrersitz,

Memoryfunktion für den Fahrersitz (außer bei CRD-Modellen),

Sitzheizung vorn,

sechsfach-CD-Wechsler im Armaturenbrett,

automatisch abblendender Innen-Rückspiegel,

Alarmanlage

 

Zum Serienumfang des Chrysler Grand Voyager Limited (langer Radstand) zählt außerdem eine abnehmbare und an zwei Stellen im Innenraum montierbare Mittelkonsole, die neben einer Handy-Halterung auch über einen Stromanschluss verfügt.

 

Der Innenraum

 

Ein guter Minivan ist von innen nach außen konstruiert. Der üppige Innenraum des neuen Chrysler Voyager bietet die Variabilität und das Platzangebot, dass Chrysler Voyager-Kunden erwarten. Serienmäßig mit sieben bequemen Sitzplätzen ausgestattet, ist der Voyager auf Wunsch auch mit sechs Einzelsitzen zu haben. Dies erweitert die Wandlungsfähigkeit des Innenraums, da sich anstelle der hinteren Dreier-Sitzbank nun zwei Einzelsitze individuell ausbauen lassen. Alle Sitze lassen sich nach dem Entriegeln auf Rollen leicht aus dem Innenraum herausziehen.

 

Selbst bei voller Bestuhlung mit sieben Sitzplätzen bietet der 4.803 Millimeter lange Chrysler Voyager 660 Liter Kofferraum (bei dachhoher Beladung). Nach Ausbau der hinteren Sitzreihe stehen 1.970 Liter zur Verfügung. Mit nur noch zwei Sitzen bleibt Platz für 3.640 Liter Gepäck. Das Kofferraumvolumen des 5.094 Millimeter langen Chrysler Grand Voyager reicht gar von beachtlichen 920 bis zu gewaltigen 4.130 Litern.     

 

Überzeugender Geräuschkomfort

 

Besonders angenehm wirken sich die Bemühungen um höchsten Geräuschkomfort beim neuen Chrysler Voyager aus. Hintergrund: Im Reise-Profi Chrysler Voyager halten sich die Passagiere überdurchschnittlich lange auf. Und damit sie sich ohne Anstrengung miteinander unterhalten können, muss es eben sehr leise zugehen — vor allem, wenn man bedenkt, dass die Passagiere auf der hinteren Sitzreihe viel weiter von Fahrer und Beifahrer entfernt sind als bei einer Limousine.

 

Produktion

 

Wie bereits sein Vorgänger, wird auch der neue Chrysler Voyager für den europäischen Markt wieder im österreichischen Graz gebaut. Das Werk Eurostar ist ein Joint-Venture zwischen der DaimlerChrysler AG und der Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik AG & Co KG.

 

März 2004

 

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